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12 Nov 2020

Adventsfeier an der Pfarrhausgarage – abgesagt

In den letzten Jahren hatten sich „Mobile Nachbarn“ immer am ökumenischen Schildgener Adventskalender beteiligt. So war es auch für dieses Jahr geplant.

Gemeinsam feierten wir am Dienstag in der zweiten Dezemberwoche an der Pfarrhausgarage der Herz Jesu Kirche in Schildgen ein wenig Advent und sangen dabei auch, teils unter musikalischen Begleitung, das ein oder andere Lied.

Alle waren willkommen und recht herzlich eingeladen. Ganz besonders aber unsere Unterstützer und die ehrenamtlichen Helfer der Flüchtlingsinitiativen zusammen mit ihren betreuten Asylbewerbern, bzw. -gästen. Im Anschluss haben wir noch gemütlich im Gespräch zusammen gestanden und bei Glühwein, alkoholfreiem Punsch, Gebäck und Grillwurst gemeinsam diesen Abend der Vorweihnachtszeit genossen.

Leider ist in diesem Jahr Corona bedingt so manches anders. Und so müssen wir auf dieses Event verzichten.

Wir halten die Absage des Schildgender Adventskalenders für notwendig und verantwortungsbewusst. Auch wenn es ein wenig traurig stimmt.

Das Team von „Mobile Nachbarn in Schildgen“ hatte sich bereits einen Tag vor der Mitteilung der Andreasgemeinde zur Absage seines Adventsfensters am 08.12. entschlossen. Es wäre das fünfte in Folge gewesen. Dieses werden wir dann im nächsten Jahr am 07.12.2021 hoffentlich wieder in großer Runde nachholen. Darauf können wir uns schon heute freuen.

 

Liebe Schildgener,

Schweren Herzens hat sich der Bezirksausschuss gestern nach einvernehmlicher Rücksprache mit der katholischen Kirchengemeinde entschlossen, den lebendigen Adentskalender in diesem Jahr abzusagen.

Die Adventsfenster gehören nicht in den Schutzbereich der Religionsausübung, sie finden im öffentlichen Raum statt. Zur Zeit – und schon vor dem Teillockdown – dürfen sich im öffentlichen Raum max. 10 Personen aus zwei Haushalten treffen. Wir gehen davon aus, dass diese Regelungen ab 1.12. bestehen bleiben – wenn sie nicht noch verschärft werden.

Schon vor unserer Entscheidung haben einige ihre ursprüngliche Zusage zurückgezogen, nachdem wir schildern mussten, unter welchen Voraussetzungen die Adventsfenster in diesem Jahr stattfinden würden. Es ist verständlich, dass manche gesagt haben: dann lassen wir es lieber, das sind nicht die Adventsfenster,  die wir kennen und lieben.

Unsere Entscheidung fällt bereits jetzt, weil der Druck der katholische Pfarrbrief „Einblicke“ und unserer „Andreasnachrichten“ anstehen. Darin wären sonst die Termine der Adventsfenster veröffentlicht worden.

Es wird diesmal wirklich ein „anderer Advent“! Das ist schade und wir werden alle die Adventsfenster vermissen. Und wir werden uns umso mehr auf das nächste Jahr freuen, wenn es hoffentlich wirklich möglich sein wird!

Einen kleinen „Ersatz“ möchten wir mit einem „Andreaspodcast im Advent“ möglich machen:

an jedem Tag ab 1.12. öffnet ein „hörbares Kalendertürchen“ auf der Homepage unserer Kirchengemeinde und verbindet uns per Internet!

Wir freuen uns über Menschen, die Lust haben, daran mitzuwirken!
Bei Interesse bitte bei Steffi Kallies im Gemeindebro melden. Sie hat die diesbezüglichen Informationen, was dabei zu beachten ist.

Auch wenn manches Liebgewordene im Advent ausfallen muss – die frohe Botschaft des Advent fällt nicht aus:
Gott kommt als das große Licht in unsere Dunkelheit!
Das gilt uns und allen – geben wir diese gute Nachricht weiter, wo und wie immer wir können!

Herzliche Grüße
im Namen des Bezirksausschusses

Eva und Jürgen Manderla



06 Sep 2020

Tandem Bau – eine Herausforderung der besonderen Art

Aus dem Verbund | Paffrath

Anfang August erreichte „Mobile Nachbarn“ eine nicht alltägliche Anfrage. Aus Frankreich kommend, zunächst in automatisierter Übersetzung, später dann in Englisch. Ein Paar aus Leverkusen benötige Unterstützung in Form einer Endmontage eines besonderen Tandems.  Ohne Zögern wurde der Kontakt aufgenommen und Ende August stand der spezielle Bausatz bei „Mobile Nachbarn in Paffrath“ in der Werkstatt. Hier der Bericht der Kollegen:

Über unsere E-Mail-Adresse paffrath@mobile-nachbarn-gl.de erhielten wir die Bitte, einem jungen Paar, bei dem der Mann erblindet ist, durch den Zusammenbau eines Tandem Bausatzes zu helfen. Es handelte sich um ein „Performer 2WD Tandem“, ein Tandem, bei dem beide Personen jeweils ein Rad mit eigener Kurbel und Schaltung antreiben, jedoch nur durch die hintere Person gelenkt wird. Wir waren uns sofort einig, dass solch eine Bitte nicht ausgeschlagen werden kann und dass wir das Projekt unterstützen.

Nach Anlieferung des Bausatzes bei der Familie holten wir das Paket dort ab und gingen am nächsten Morgen in unserer ehrenamtlichen Fahrradwerkstatt an die Arbeit.

Als erstes stand das Auspacken an. Die gut mit Schaumstoff umwickelten Einzelteile des Tandems wurden vom Schutzmantel befreit und zum Aufbau bereitgelegt. Das Verpackungsmaterial füllte bereits einen gelben Sack.

Leider fehlte eine Aufbauanleitung, so dass wir uns nur an einem Bild aus dem Internet orientieren konnten. Da viele Sachen aber selbsterklärend waren, wir durch unsere Arbeiten in der Fahrradwerkstatt und durch Schulungen unseres Partners „Deine Fahrradwerkstatt“ aus Köln-Brück gut vorbereitet waren, ging der Aufbau nach Besichtigung der Teile und Festlegung der Verläufe von Schalt-, Bremszügen und Kettenlinien zügig vonstatten. Dabei fiel auf, dass keine Beleuchtung mitgeliefert worden war. Durch unseren Elektrofachmann wurde deshalb zusätzlich eine Lichtanlage installiert. Nach einer ersten Probefahrt waren wir zur Übergabe bereit.

Diese erfolgte am Nachmittag, nachdem noch die letzten Einstellungen zusammen mit den Eigentümern vorgenommen wurden (hinterer Sitz, Lenkerstellung, Position des längenverstellbaren Vorbaus und damit einhergehend Kürzung und Einbau der vorderen Kette).

Das Paar war überglücklich und dankte dem Team sowohl mit Worten als auch mit einer großzügigen Spende, die wir für Ersatzteile und den Betrieb der Werkstatt zur Unterstützung bedürftiger Mitbürger nutzen werden.

Das war ein schönes Projekt und eine ganz besondere Erfahrung.



18 Aug 2020

„Mobile Nachbarn“ bringen Bergisch Gladbach in Bewegung

1000 Fahrräder an Bedürftige vermittelt

Der „Mobile Nachbarn – Initiativen Verbund GL“, eine Kooperation ehrenamtlicher Fahrradwerkstätten in Bergisch Gladbach, hat seit Februar 2016 (Gründung des Standortes Schildgen) über eintausend gebrauchte Fahrräder einer weiteren Nutzung zugeführt. Diese wurden vorwiegend an bedürftige Mitbürger ausgegeben. Alle ursprünglich gespendeten Räder wurden zuvor von den Ehrenamtlern umfassend auf ihre Funktion und Verkehrssicherheit überprüft und dahingehen instandgesetzt.

„Stärkung und Weiterentwicklung des Ehrenamts, koordiniertes und zielgerichtetes Arbeiten in der gemeinsamen Sache und effektivere Nutzung des freiwilligen Engagements für Flüchtlinge und Bedürftige im Stadtgebiet Bergisch Gladbach.“ Diese Zielsetzung formulierten seinerzeit die ehrenamtlichen Radwerkstätten in den Ortsteilen Schildgen, Paffrath und Lückerath (heute aktiv an der städt. Flüchtlingsunterkunft in Heidkamp).

Alle drei Standorte wurden in Verbindung mit dem Flüchtlingszuzug seit 2015 als eigenständige Initiative oder als Arbeitsgruppe im Rahmen der lokalen Flüchtlingsinitiativen gegründet.

Seit Juli 2017 koordinieren sie sich unter der einheitlichen Marke „Mobile Nachbarn“ des Erzbistums Köln als „Mobile Nachbarn – Initiativen Verbund GL“. Durch die großartige Unterstützung mit zahlreich gespendeten Fahrrädern und durch eine stadtübergreifende Vernetzung konnte der Verbund zusätzlich sogar mehrere hundert unbearbeitete Räder aus seinem Spendenaufkommen an andere Projekte und Initiativen in Odenthal, Leverkusen oder Köln abgeben.

Die nachhaltige Unterstützung der Mobilität bedürftiger Mitbürger und dadurch der gesellschaftlichen Teilhabe und bei Flüchtlingen die Förderung der Integration sind die Zielsetzung. Ressourcenschonung durch Wiederverwertung und das aktive Vermitteln des Radfahrens als alternatives, kostengünstiges und ökologisches Konzept der Individualmobilität sind Kernkompetenzen dieses ehrenamtlichen Engagements.

Zur Verstärkung der Teams vor Ort werden aktuell weitere Hobby-Schrauber für alle drei Standorte gesucht. Technische Vorkenntnisse sind dabei nicht notwendig.



21 Jul 2020

Bergisch Gladbacher Streifzüge

Ferienvergnügen (nicht nur) für Familien

Vorschläge für Wander- und Radtouren in den Stadteilen

Entstanden aus einer Idee der Initiative „Mobile Nachbarn in Paffrath“ werden in Kooperation mit der „Staubwolke Refrath“ und dem ADFC innerhalb des Bergisch Gladbacher Stadtgebiets Rundkurse = Streifzüge angeboten, die es Familien mit Kindern, ebenso wie allen anderen Personen ermöglichen, zu Fuß oder mit dem Rad die Umgebung in Form einer Rätseltour kennenzulernen.

Die jeweiligen Rundkurse sind zwischen 5 und 8 km lang und können erwandert oder mit dem Fahrrad in 90 bis 240 Minuten bewältigt werden. Wer mit dem Rad unterwegs ist, kann auch zwei oder gar drei Strecken im Verbund abfahren. Hierzu überlappen die Kurse. Der Einstieg in die Runden kann an jeder Stelle des Kurses erfolgen. Zur besseren Orientierung sollte jedoch die vorgegebene Fahrtrichtung beibehalten werden.

Dies ist eine kostenlose, permanent verfügbare, gesunde Freizeitbeschäftigung für Familien, die gerade in diesem Jahr keine Urlaubsreisen machen können. Die Strecken verlaufen überwiegend abseits der Hauptverkehrsstraßen. Es gibt viele Kindespielplätze und Naturspielplätze an Bächen und Teichen zu entdecken. Auch für Erwachsene gibt es die Möglichkeit, interessante Spots in der Heimatstadt und seinen Quartieren besser kennen zu lernen. Bisher sind neun Routen u.a. für Paffrath, Hand, Gierath, Refrath und Hebborn erstellt.

Update: Seit Neuestem gibt es auch einen Streifzug in Schildgen.

Die Streifzüge sind auf der Homepage des ADFC (www.adfc-berg.de) oder unter dem direkten Link https://bit.ly/3eOgh6q zu finden. Zur sicheren Navigation und um die Rätselfragen lösen zu können, gibt es dort jeweils einen Link, um die Tourbeschreibung und den Streckenverlauf auf Papier auszudrucken. Außerdem ist möglich, die Routen als GPX-Track auf Smartphones zu laden.



05 Jun 2020

stadtradeln – der Umwelt zuliebe

„Initiativen Verbund GL“ mit seinem Team #VELOVEGL

Mitradler gesucht

Mach mit! Gemeinsam mit dem Verbund der ehrenamtlichen Radwerkstätten.

Ziel der Kampagne STADTRADELN ist es, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, ein Zeichen für vermehrte Radförderung in der Kommune zu setzten – und letztlich Spaß beim Fahrradfahren zu haben!

Ganz Deutschland radelt um die Wette und Bergisch Gladbach ist zusammen mit dem Rheinisch-Bergischen-Kreis zum dritten Mal mit dabei. Dieses Engagement unserer Kommune wollen wir gerne unterstützen und gleichzeitig auch auf unsere Ziele und Aktivitäten aufmerksam machen.

Innerhalb von 21 zusammenhängenden Tagen sammeln wir und alle anderen registrierten Teams möglichst viele Fahrradkilometer.

Aktionszeitraum: 07.06. bis 27.06.2020

Dabei geht es darum, die Lust am Fahrradfahren zu wecken und dafür zu sensibilisieren, dass das Fahrrad auch im Alltag ein geeignetes Verkehrsmittel sein kann. Die Aktion soll damit auch einen Anstoß dazu geben, die Rahmenbedingungen für das Fahrradfahren zu verbessern. Weiterhin sollen so auch Feinstaub und CO2 vermieden werden.

Details unter https://www.stadtradeln.de/rheinisch-bergischer-kreis/

STADTRADELN ist eine super Kampagne des Klima-Bündnis zur Fahrradförderung und zum Klimaschutz.

Hier unserem Team #VELOVEGL beitreten:
https://www.stadtradeln.de/index.php?&id=171&team_preselect=406773

Mehr Infos unter:
www.stadtradeln.de
www.facebook.com/stadtradeln



20 Mai 2020

Radfahrschule für (geflüchtete) Frauen

Was machen wir? | „Mobilität erlernen“

Aufbaukurs am Wochenende 27./28.06.

Wir planen im Rahmen unserer Initiative auch Verkehrssicherheitstrainings, Pannenkurse und Radfahrschulungen vor allem für Anfänger. Zusammen mit unserem Kooperationspartner – der Radfahrschule Köln – ergibt sich die Möglichkeit, geflüchteten Frauen unter professioneller und umfangreicher Anleitung durch Frauen das Radfahren beizubringen, um so ihre Selbstständigkeit zu fördern und sie auf ihrem Weg der Integration nachhaltig zu unterstützen.

Für 2020 sind – wie schon im Vorjahr – wieder mehrere Kurse geplant. Der Anfängerkurs richtet sich in insgesamt 16 Unterrichtsstunden – verteilt über vier Tage – speziell an Erwachsene, die das Radfahren erlernen wollen. Neu im Angebot in diesem Jahr sind Aufbaukurse für Frauen, die ihre Fertigkeiten beim Radfahren verbessern wollen.

Nachdem der erste dafür vorgesehene Termin im April Corona bedingt leider abgesagt werden musste, nehmen wir für den zweiten geplanten Aufbaukurs Ende Juni ab sofort Anmeldungen unter Angabe der Kursnummer, der Wohnanschrift und Kontakt E-Mail online über unsere Website entgegen: https://www.mobile-nachbarn-schildgen.de/kontakt/

Weitere Details zu diesem Angebot, den verschiedenen Kursen und den vorgesehenen Terminen sind dem Veranstaltungsflyer zu entnehmen.

*** Update vom 05.06.2020 ***

Hallo zusammen,

ich freue mich, dass unser Angebot bereits zu ersten Anmeldungen geführt hat.

Leider muss ich Ihnen allen aber mitteilen, dass auch der Aufbaukurs Ende des Monats Corona bedingt nicht durchgeführt werden kann. Es tut uns unendlich leid.

Für das zweite Halbjahr war lediglich ein Anfängerkurs vorgesehen. Wir werden überlegen, ob wir dennoch einen Aufbaukurs zur Verbesserung bereits erlernter Fertigkeiten einfügen können. Wir werden dazu aber in jedem Fall nur die bereits in unserer Broschüre ausgewiesenen Wochenenden Ende August und Anfang September nutzen können. Diese können Sie sich also vormerken.

Bitte gedulden Sie sich noch ein wenig. Wir melden uns sobald wir nähere Informationen und Planungssicherheit haben. Bis dahin können wir auch keine weiteren Anmeldungen entgegen nehmen.

Wir bitten um Ihr Verständnis und wünschen Ihnen allen einen wunderbaren Sommer und allzeit gute (Fahrrad-) Fahrt.

Michael Funcke

 

 

 



01 Mai 2020

Radwerkstätten trotzen der Corona-Pandemie

Alle drei Standorte wieder geöffnet

Wichtiges soziales Engagement im Ehrenamt

„Warum Radfahren gleich doppelt schützt“ war bereits am 18.03. die Überschrift eines Artikels im Spiegel. Der Autor bezog sich dabei auf das Radfahren als Alternative der Individual-Mobilität zum Schutz der Umwelt, aber auch als Infektionsschutz und -vorsorge. Regelmäßiges Radfahren stärke die Fitness und die Lungenfunktion. Wer den ÖPNV meide, „umradele“ sozusagen mögliche Infektionsrisiken bei der Nutzung von Bus und Bahn.

Zwar herrscht mittlerweile die Plicht zum Tragen einer Maske, dennoch wird z.B. vom Nutzen der Knöpfe zur Haltaufforderung im Bus bis heute abgeraten. Wer nicht auf den öffentlichen Verkehr angewiesen ist, sollte ihn meiden. „Social Distancing“, also der Abstand zu anderen in der Öffentlichkeit schützt am besten vor einer möglichen Infektion mit dem Coronavirus. Darüber hinaus ist gerade für bedürftige Mitbürger das Fahrrad im Alltag das Verkehrsmittel, um kostengünstig sein Ziel erreichen zu können. In diesem Zusammenhang ist es umso schwerwiegender, sollten sicherheitsrelevante Dinge wie Bremsen, Beleuchtungsanlage o.ä. defekt sein oder ein einfacher Plattfuß die Nutzung des Rades verhindern. Während der Beschränkungen der letzten Wochen sind Fahrradwerkstätten als „systemrelevant“ immer geöffnet gewesen. Eine Reparatur dort können sich viele, die auf finanzielle Hilfe angewiesen sind, aber oft nicht leisten.

Diese Lücke und die Vermittlung von gebrauchten Exemplaren füllen „Mobile Nachbarn“ seit 2016 und nutzen nun nach einer längeren Planungsphase – im Abgleich zu den Öffnungsklauseln für den Einzelhandel – die Gelegenheit für die Wiederaufnahme des Betriebes.

Seit dem 21.03. hatten die drei Standorte von „Mobile Nachbarn“ ihre Werkstätten in Schildgen, Paffrath und Lückerath bereits für den Kundenverkehr geschlossen und die regelmäßige Unterstützung von bedürftigen Bürgern rund ums Thema Fahrrad eingestellt. Unter besonderen Bedingungen und unter Einhaltung der selbst auferlegten Hygienepläne sind nach einer Anlaufprobe in der letzten Woche ab dem kommenden Samstag, dem 02.05. alle drei Standorte wieder geöffnet.

Selbstverständlich liegt uns dabei der Schutz unserer Kunden, aber auch der Selbstschutz der Aktiven, die teils aufgrund ihres Alters der Risikogruppe angehören, sehr am Herzen. Daher gilt neben den bereits seit längerem bekannten Verhaltensregeln – wie das Abstandhalten und das Beachten von eingerichteten Sperr- und Wartezonen – zusätzlich auch ein Verbot zum Betreten der Werkstattbereiche. Die seit Montag gültige Maskenpflicht ist auch bei „Mobile Nachbarn“ einzuhalten. Wartetermine mit längerem Aufenthalt und Selbsthilfe-Aktionen können leider nicht stattfinden. Die Abgabe von Spendenrädern ist kontaktlos möglich.

Größere und damit langwierigere Reparaturen werden bis auf weiteres in Paffrath konzentriert entgegengenommen. Termine werden dort abgestimmt und an die Kunden vergeben. Dazu ist eine Anfrage via E-Mail an paffrath@mobile-nachbarn-gl.de unter Angabe des Vor- und Zunamens, der Telefonnummer, unter der der Kunde zu erreichen ist, sowie einer möglichst vollständigen Beschreibung, welche Mängel/Probleme am Rad bestehen, zu senden. Das Tor zum Gelände der ehemaligen Flüchtlingsunterkunft an der IGP, auf dem die Werkstatt „Mobile Nachbarn in Paffrath“ betrieben wird, wird allen Kunden nach Anruf einer dort aushängenden Telefonnummer geöffnet.

Nach dem erfolgten Umzug der Kollegen von „Mobile Nachbarn in Lückerath“ sind diese an neuer Wirkungsstätte in der Senefelderstraße 7 zu finden. Hier werden vorwiegend die Flüchtlinge der angrenzenden städtischen Unterkunft unterstützt. Selbstverständlich sind auch dort alle, aber vor allem Nachbarn aus den südlichen Stadtteilen inkl. Bensberg und Refrath mit ihrem Anliegen herzlich willkommen.

Die Werkstattgarage am Standort Schildgen hat in der Regel bei der Auswahl von gebrauchten Fahrrädern das umfangreichste Angebot. Kleinere Reparaturen werden auch dort durchgeführt.



15 Apr 2020

Fahrräder für bedürftige Grundschulkinder

Aktion | „Mobilität erlernen – Fahrrad für jedes Kind“

Abschluss der Spendenaktion mit zentraler Übergabe
*** fällt aus ***

Im Rahmen des ehrenamtlichen Engagements für Bedürftige erhält die Unterstützung von Kindern bei „Mobile Nachbarn“ einen besonderen Stellenwert. Nachdem in den letzten Jahren bereits mehrere finanziell benachteiligte Schüler mit neuen Jugendfahrrädern ausgestattet werden konnten, wurde das Förderprogramm „Mobilität erlernen – Fahrrad für jedes Kind“ für dieses Jahr neu aufgelegt.

Insgesamt vier Grundschulen aus Bergisch Gladbach und den Stadtteilen Paffrath, Gronau, Heidkamp und Frankenforst haben sich nach dem Aufruf durch unsere Initiative im Namen ihrer Schüler beworben und ihren Bedarf an insgesamt zwölf Fahrrädern angemeldet. Erstmalig wurden dabei alle 20 Grundschulen im Stadtgebiet zur Teilnahme angeschrieben. Leider muss die für den 22.04. geplante Veranstaltung zur Übergabe der Fahrräder ausfallen. Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen lassen eine derartige Aktion nicht zu. Darüber hinaus sind u.a. die Beschaffungswege unseres Kooperationspartners über den Fahrrad-Großhandel im Moment gestört bzw. Lieferfristen und -zusagen nicht exakt zu bestimmen.

Fahrradübergabe – Aktion „Mobilität erlernen“ aus dem Jahr 2019

Da auch jeder mögliche Planungshorizont zurzeit nicht gegeben ist, können wir noch keinen Ersatztermin anbieten. Wir wollen unser Versprechen aus dem Förderprogramm aber halten und alles versuchen, so früh wie irgend möglich die Räder zu übergeben. Möglicherweise wird sich aber der ursprünglich angepeilte Finanzrahmen nicht halten lassen. Daher möchte wir die Gelegenheit nutzen und dazu aufrufen, sich an diesem Förderprogramm zu beteiligen. Spenden gerne unter https://betterplace.org/p63756.

Besonders interessant ist aktuell jede Einzelspende bis 200,- EUR, die bis Ende April 2020 eingeht, da diese im Rahmen* des „betterplace-Soli“ um 10% aufgestockt wird. *max. Fördervolumen 150.000 €



09 Apr 2020

Aktuelles – Neues – News | April 2020

Newsletter #1/20

Die Themen im Einzelnen:

  • Werkstatt | nach vier Jahren Zwangs-Pause wegen Corona Pandemie geschlossen bis zum 19.04.2020
  • Was machen wir? | „Köln rechtsrheinisch erfahren“ Fahrradtour ***SPECIAL*** am Sonntag, dem 26.04.2020 für „Alte und Neue Nachbarn“ *** fällt aus ***
  • Was machen wir? | „Mobilität erlernen“ Radfahrschule für (geflüchtete) Frauen Aufbaukurs am Wochenende 25./26.04. *** fällt aus ***
  • Aktion | „Mobilität erlernen – Fahrrad für jedes Kind“ Fahrräder für bedürftige Grundschulkinder Abschluss der Spendenaktion mit zentraler Übergabe *** fällt aus ***
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15 Mrz 2020

Corona – nach vier Jahren Zwangs-Pause

geschlossen bis zum 19.04.2020

Den allgemeinen Entwicklungen, Empfehlungen und Anweisungen folgend werden wir ab sofort bis nach den Osterferien unseren Werkstattbetrieb einstellen. Die Fahrrad-Ausgabe, die Annahme von Spendenrädern und auch der Reparaturbetrieb werden ruhen.

Wir müssen unserer Verantwortung, wie auch unser Kirchengemeinde-Verband Bergisch Gladbach-West durch die Absage aller Veranstaltungen bis hin zu den Gottesdiensten, gerecht werden.

Wer mit uns Kontakt aufnehmen möchte kann sich gerne über unsere E-Mail Adresse kontakt@mobile-nachbarn-schildgen.de an uns wenden. Aktuelle Neuigkeiten, Berichte rund ums Radfahren, aber auch Tipps für unsere „Neuen Nachbarn“ finden sich immer auf unserer Facebook Seite.

Update vom 23.03.2020 – Auch die Partner-Standorte aus dem Initiativen Verbund haben ihre Werkstätten für den öffentlichen Kundenverkehr geschlossen. Die Kollegen von „Mobile Nachbarn in Lückerath“, die nach ihrem Umzug nun an der Senefelder Straße ihre Wirkungsstätte eingerichtet haben, stellen den Betrieb ebenfalls bis zum 19.04. ein. Die Paffrather Schrauber, auf dem Gelände der ehemaligen Flüchtlingsunterkunft, ebenso. Sie werden aber die Wiederaufnahme ihres ehrenamtlichen Engagement voraussichtlich an die Öffnung der benachbarten Gesamtschule, der IGP koppeln. Kontaktaufnahme ist jeweils auch dort über E-Mail möglich.

Bleibt gesund! 🙏

 

Seit nun vier Jahren betreiben wir unsere ehrenamtliche Fahrradwerkstatt in der Pfarrhaus-Garage der Herz Jesu Kirche.

Herzlichen Dank an die Gemeinde, die uns immer bei allen Anliegen gut unterstützt hat.

Herzlichen Dank an Peter Donath, Thomas Weber, Georg Zens, Rolf, Lars, Michael, Bernd, Barbara, Christiane, Ellen – Michael Funcke (Koordination).

Herzlichen Dank an alle Spender, Sponsoren und sonstigen Unterstützer.

Herzlichen Dank an unser Schildgen!



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